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Blackjack spielen

 

Unter den Spielern ist Blackjack auch als „Einundzwanzig“ bekannt. Aber im Grunde genommen ist es ganz egal, wie das Spiel heißt, denn es geht darum, wie man bei Blackjack gewinnen kann. Das Ziel des Spieles wurde im Bestseller Roman von Edward O Thorp im Jahr 1963 sehr gut beschrieben und mit diesem Werk wurde die Blackjack Revolution ausgelöst. Der Buchtitel beschreibt eigentlich das Ziel von Blackjack klipp und klar, nämlich „Schlag den Dealer!“ (Original: „Beat the Dealer!“).

Blackjack wird mit eins, zwei, vier, sechs oder acht Kartenstapeln gespielt. Manche Casinos verwenden durchgehend Kartenmischmaschinen. Bei Spielen mit nur einem oder zwei Stapeln, hält der Dealer die Karten und ist auch für das Austeilen der Spielkarten zuständig. Bei Spielen mit mehreren Stapeln, werden die Karten aus einer tablettartigen Box, die „Shoe“ genannt wird, genommen und ausgeteilt.

Bei Spielen, in denen der Dealer die Karten direkt aus seiner Hand austeilt, werden die Karten verdeckt an die Spieler verteilt und diese dürfen die Karten mit EINER Hand aufnehmen. Dabei solltest du darauf achten, dass du deine Karten über dem Blackjack Tisch hältst und jede weitere Karte, die du vom Dealer bekommst, muss auf dem Tisch liegen bleiben und wird nicht in die Hand genommen. Bei einem Spiel, wo der Shoe zum Einsatz kommt, werden die Karten aufgedeckt verteilt und die Spieler dürfen diese nicht berühren. Das Basisspiel für jede Variante bleibt gleich.


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Das Ziel von Blackjack

Ziel des Spieles ist es den Dealer zu schlagen. Wenn die Gesamtsumme deiner Karten höher als die des Dealers ist, ohne dass du dabei die 21 überschreitest, gewinnst du. Du versuchst nicht näher an die 21 heranzukommen. Wenn deine Hand oder die Hand des Dealers die 21 überschreitet, hast du verloren („bust“). Wenn du die 21 überschreitest, verlierst du automatisch. Falls der Dealer die 21 überschreitet, du aber nicht, dann gewinnst du. Der Spieler muss zuerst handeln. Kurz und bündig heißt das, wenn der Spieler mehr als 21 hat, verliert er, egal ob der Dealer mehr als 21 Punkte hat oder nicht.

“Hard Hand” und “Soft Hand”

Die Bildzeichen haben keinen Einfluss auf das Spiel. Die Karten 2-10 werden nach der jeweiligen Kartenzahl gezählt (z.B. eine 2er Karte zählt 2 Punkte). Alle Bildkarten haben einen Wert von 10. Ein Ass kann entweder als 1 oder als 11 gezählt werden. Beispielsweise: eine Königin und ein Fünfer zählen 15 Punkte. Ein Ass und eine fünf können entweder als 6 oder 16 gezählt werden. Eine Hand ohne Ass, wird „Hard Hand“ genannt, weil es nur einen Wert hat. Eine Hand mit Ass wird als „Soft Hand“ bezeichnet, weil sich der Wert ändern kann. Wenn du eine „Soft Hand“ ziehst und du die 21 überschreiten würdest, wenn du dein Ass als 11 Punkte zählst, dann wird aus deiner Hand eine „Hard Hand“. Beispiel: Dir wird ein Ass und eine drei ausgeteilt. Du hast 4 Punkte oder 14. Wenn du nun eine zehn ziehst, hast du nun eine „Hard 14“, weil du dein Ass, um nicht zu verlieren, als 1 gezählt hast. Hättest du dein Ass mit 11 Punkten gezählt, hättest du in diesem Fall 25 Punkte und es wäre dann ein „bust“.

Der Blackjack Tisch

Blackjack wird auf einem speziellen, halbkreisförmigen Tisch gespielt. Es gibt für jeden Spieler einen eigenen Platz. Wenn du dich zum Blackjack Tisch setzt, dann musst du Chips vom Dealer oder an einem anderen Tisch kaufen. Der Spieler platziert seine Wette in den Wettzirkel, vor seinem Platz. Nur die Chips im Zirkel gelten als Einsatz. Nachdem alle Wetten platziert wurden, beginnt das Spiel.

Chips kaufen und einwechseln

Und jetzt ein paar wichtige Informationen, rund ums kaufen der Chips. Wenn gerade ein Spieler spielt, dann warte bis die Hand zu Ende gespielt wurde und kaufe dann deine Chips. Frag den Dealer um Wechselgeld. Vergiss dabei nicht, dass die Chips im Grunde genommen dein Geld sind, also gehe damit vorsichtig um. Stapel deine Chips ordentlich, damit es zu keinen unangenehmen Verwechslungen mit deinen Mitspielern kommt. Schmeiß niemals die Chips auf den Tisch – setze sie in die dafür vorgesehenen Wettfelder.

Sobald du zu Ende gespielt hast, wirst du deine Chips wahrscheinlich beim Kassier („cashier“) gegen Bargeld einwechseln. Wenn du Gruppen von Chips mit niedrigem Wert hast, wird dir wahrscheinlich der Dealer die Chips gegen Chips mit einem größeren Wert eintauschen – dann hast du vermutlich weniger Chips (natürlich mit dem gleichen Wert) und musst nicht mit einem großen Haufen herumbalancieren. Warte einfach bis eine Hand zu Ende gespielt wird und schiebe die Chips vor dich, zwischen die Wettboxen, damit es nicht mit einer Wette verwechselt wird. Der Dealer wird die Chips abzählen, und dir einen kleineren Stapel mit gleichem Wert wiedergeben. Diesen Stapel kannst du dann zum Kassier bringen oder du spielst an einem anderen Tisch weiter.

Die Hand des Dealers beim Blackjack spielen

Der Dealer muss seine Hand auf eine bestimmte Art und Weise spielen und hat dabei keine andere Wahl. Es gibt zwei beliebte Regelvariationen, die bestimmen, welche Gesamtsumme der Dealer erzielen muss. In jedem Casino kannst du nachsehen, welche Regel gerade relevant ist, wenn du auf die Blackjack Tischplatte schaust – dort sollte klar und deutlich stehen, nach welcher Regel gespielt wird.

• "Dealer stands on all 17s"In diesem Fall muss der Dealer Karten ziehen („hit“), bis er mindestens 17 Punkte hat. Die Ass wird in der Hand des Dealers immer als 11 gezählt, wenn möglich, ohne dabei die 21 zu übersteigen. Zum Beispiel würde ein Ass und eine acht, 19 Punkte ausmachen und der Dealer würde mit dem Karten ziehen aufhören („stand“). Auch, wenn der Dealer ein Ass und eine sechs hat, was dann 19 Punkte ergibt, würde der Dealer keine weitere Karte ziehen. Bei einem Ass und einer fünf, ergibt 16 Punkte, zieht der Dealer solange eine Karte, bis er 17 oder mehr Punkte erreicht. Beispielsweise hat der Dealer ein Ass, eine fünf und eine sieben – das macht 13 Punkte – und würde dann noch eine Karte ziehen („hit“), diesmal eine fünf, das ergibt 18 Punkte und der Dealer stoppt („stand“) and diesem Punkt.

• „Dealer hits soft 17“: Einige Casinos haben stattdessen diese Variante. Diese Regel ist mit der letztern identisch, außer für den Fall, wenn der Dealer eine Soft Hand mit 17 Punkten hat. Hände wie (Ass, sechs), (Ass, fünf, Ass), und (Ass, zwei, vier) sind alle Beispiele für eine Soft 17. Der Dealer zieht bei so einer Hand eine Karte und hat eine Soft 18 oder etwas höheres, oder Hard 17 bzw. höher. Wenn diese Regel zur Anwendung kommt, ist der Hausvorteil gegen den Spieler etwas erhöht.

Der Dealer hat keine Wahl beim Spielen seiner Hand. Er muss nur ziehen, solange er mindestens 17 erreicht oder er verliert, wenn er mehr als 21 Punkte hat.

Was ist ein Blackjack, oder ein „Natural“?

Ein Blackjack, oder „Natural“, ist eine Gesamtsumme von 21 Punkten, die du mit deinen ersten zwei Karten erzielst. Man kann auch sagen, dass ein Blackjack ein Ass und jede Karte mit dem Wert 10 ist, mit der Voraussetzung, dass sich die Summe mit deinen ersten zwei Karten ergibt. Wenn du beispielsweise ein Paar Asse teilst („split“), und dann eine 10er Karte zu einem der Asse ziehst, ist es kein Blackjack mehr, sondern eher eine Gesamtsumme von 21 Punkten. Die Unterscheidung ist wirklich wichtig, weil die Auszahlung bei einem gewinnenden Blackjack, dem Spieler im Verhältnis 3:2 zugute kommt. Eine Wette von $10, bringt $15, wenn der Spieler ein Blackjack hat. Ein Blackjack des Spielers, schlägt („beat“) jede Gesamtsumme, außer der Dealer hat ebenso ein Blackjack, des Dealers. Wenn sowohl der Spieler als auch der Dealer ein Blackjack haben, kommt es entweder zu einem „tie“ oder zu einem „push“.

Der Dealer wird dir im Normalfall jede gewonnene Blackjack Wette sobald du dran bist, auszahlen. Bei den Spielen, bei denen die Karten verdeckt ausgeteilt werden, bedeutet dies, dass du zu diesem Zeitpunkt dein Blackjack dem Dealer zeigen musst. Einige Casinos können die Auszahlung, nachdem die Hand gespielt wurde, verzögern, wenn der Dealer eine aufgedeckte 10er Karte hat und seine Karten noch nicht nach einem Blackjack geprüft wurden. Andere Casinos wiederum, prüfen sowohl nach der aufgedeckten 10 und dem Ass des Dealers und würden das Blackjack sofort auszahlen. Ganz egal – wenn du ein Blackjack ausgeteilt bekommst, dreh die Karten um und lächle. Sowas kommt ungefähr nur einmal in 21 Händen vor, aber es trägt mächtig zur Unterhaltung des Spieles bei.